Projekt

Verwendung von innovativen Analogien in einem Innovationsmanagementsystem für Logistikdienstleister

Technologischer Fortschritt, verschärfte Konkurrenzbedingungen und ein sich ständig wandelndes Kundenverhalten zwingen Logistikdienstleister innovative Lösungen zu entwickeln, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Insbesondere kleine und mittelständische Logistikdienstleister (KMU) beschränken jedoch ihre Innovationstätigkeit häufig auf interne Prozessverbesserungen, die für den Kunden nicht direkt wahrnehmbar sind. Diese Unternehmen haben somit Bedarf an einer einfachen Methodik, um mit geringem Ressourceneinsatz für den Kunden wahrnehmbare Verbesserungen ihres Dienstleistungsangebots zu entwickeln.
Durch die Verwendung von innovativen Analogien können Innovationen erzeugt werden, die einen hohen Neuheitsgrad haben, aber auch schnell umsetzbar sind. Bei der Anwendung von innovativen Analogien wird ein vorliegendes Problem abstrahiert und mit bereits umgesetzten Lösungen in anderen Branchen oder der Natur (→ Bionik) verglichen. Somit können zielgerichtet „analoge“ Lösungen mit einem hohen Innovationsgrad genutzt werden.

Bisher wird die Analogie-Methodik im Bereich physischer Produkte eingesetzt. In diesem Forschungsprojekt soll die Analogie-Methodik auf die Entwicklung innovativer Servicekonzepte in einem Innovationsmanagementsystem für Logistikdienstleister übertragen werden. Wichtig ist hierbei die Aufbereitung der Ergebnisse für die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen.

Förderung des Projektes:

Das hier vorgestellte IGF-Vorhaben 426 ZN der Forschungsvereinigung Bundesvereinigung Logistik e.V. - BVL, Schlachte 31, 28195 Bremen wird über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF) e. V.  im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung und -entwicklung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Laufzeit:

01.04.2012 - 31.01.2014